Mauerwerkstrockenlegung
Horizontalsperre im Sägeverfahren
Mit elektrischen und hydraulischen Sägeanlagen wird das Mauerwerk abschnittsweise aufgesägt. In den Schnitt werden Kunststoffplatten eingelegt. Anschließend werden Keile eingeschlagen. Sie stützen das Mauerwerk und halten die Kunststoffplatten fest. Danach wird der Spalt mit Quellmörtel ausgepresst. Abschließend kann das Mauerwerk je nach Bedarf saniert werden. Das Ergenis ist eine 100-prozentige Absicherung gegen aufsteigende Feuchtigkeit und eine Abtrocknung von feuchten Gebäudeteilen.
Druckinjektage

Mit elektrischen Bohrgeräten werden schräge Löcher (Durchmesser ca. 16 mm) in Mauerwerk eingebracht. In diesen werden die Injaktionsventile, sog. Packer, verspannt. Anschließend werden Zwei Komponentenharze im Niederdruckverfahren durch die Packer ins Mauergefüge gepresst. Durch den Druck wird das Kapillargefüge des Mauerwerkes bis zur Sättigung mit Injaktionsharz gefüllt. Nach Entfernung der Packer werden die Bohrlöcher mit Zement verschlossen. Abschließend kann das Mauerwerk je nach Bedarf saniert werden. Die Injektagearbeiten sind weitestgehend erschütterungsfrei und besonders geeignet, wenn der Einsatz von Sägeverfahren nicht möglich ist.